Die Kosten des deutschen Öffentlichen Gesundheitswesens sind immens und steigen aufgrund der demografischen Entwicklung sowie der Inflation der medizinischen Kosten und der großen Bürokratie, die mit jeder Reform weiter wächst. Der erwartete Verlust für das öffentliche Gesundheitswesen im Jahr 2019 beläuft sich auf über eine Milliarde Euro. Die Finanzierung erfolgt durch Zahlungen der Mitglieder des deutschen Gesundheitssystems und ihrer Arbeitgeber sowie durch immer höhere Steuersubventionen. Der jetzige Gesundheitsminister hat 2018/2019 20 neue Gesetze durchgesetzt, die 2020 in Kraft treten und das Ganze mehr Geld als bisher kosten werden. Ziel ist es, die Leistungen zu verbessern, das Gesundheitssystem (das immer noch sehr altmodisch und analog ist) zu digitalisieren und Bereiche zu subventionieren, die in den letzten Jahren unterfinanziert wurden. Einige geplante Änderungen werden sein, dass Sie online auf einen Arzt zugreifen können, eine spezielle Telefonnummer anrufen können, um einen Termin bei einem Spezialisten zu bekommen, neue Apps ihres Arztes für bestimmte Krankheiten (z. B. Diabetes) nutzen und ab dem 1. März 2020 ist es obligatorisch, Ihre Kinder gegen Masern impfen zu lassen. Frauen über 19 Jahren haben Zugang zum Screening auf Gebärmutterhalskrebs.

Dies wird das System im weiteren Jahresdurchflug unter anderem mehr kosten. Reformen können auch in die entgegengesetzte Richtung gehen, indem sie die Leistungen verringern und rationieren. Das ist die Zukunft des deutschen Gesundheitssystems, das ein soziales Gesundheitssystem ist und in Zukunft keine vertragliche Sicherheit bietet. Mit Wirkung zum 1. Januar 2013 hat das Gesetz über die Veränderung im Bereich der Grenzbeschäftigung vom 5. Dezember 2012 (Bundesgesetzblatt I, S. 2474) die Einkommensgrenze für geringfügigbeschäftigte und schlecht bezahlte Arbeitsplätze in privatprivaten Haushalten (« Minijobs ») auf Basis der allgemeinen Lohnentwicklung um 50 Euro angehoben. Die Lohnuntergrenze liegt jetzt bei 450 Euro pro Monat.

Minijobber, die bereits vor dem 1. Januar 2013 in der gesetzlichen Rentenversicherung waren, aber von der Pflichtversicherung befreit waren, sind auch nach Inkrafttreten der neuen Vorschriften für diesen Minijob weiterhin von der Pflichtversicherung befreit. Diese Personen können, wie in der Vergangenheit, mit Wirkung für die Zukunft auf ihre Befreiung von den Versicherungsbeiträgen verzichten (Übergangsbestimmung). Das neue Gesetz gilt jedoch auch für diese Arbeitnehmer, wenn ihr reguläres Monatseinkommen nach dem 31. Dezember 2012 auf 400,01 bis 450,00 Euro angehoben wurde. Infolgedessen unterliegen diese Personen in der Regel einer Pflichtversicherung in der Rentenversicherung. Sie haben auch die Möglichkeit, sich auf Antrag von der Verpflichtung zur Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen freizustellen. Achten Sie darauf, zeitlich begrenzte Richtlinien zu vermeiden, ohne dass ein medizinisches Underwriting erforderlich ist. Diese Richtlinien bieten nur sehr selten eine dauerhafte Verlängerung und decken nicht bereits bestehende Bedingungen ab.